Warum bei uns?
Immer mittags und abends wurde bei Familie Cocuzza dieses fruchtig aromatische Olivenöl gereicht. Mit etwas Brot und Sal als Appetizer, eine Delikatesse für sich. Nachdem es erst hieß, das sein ein Öl das man kaufen könnte, weil es sei von einem Freund von Paolo, konnten wir den Freund Calogero lo Cascio davon überzeugen, das Öl auch zu uns nach Deutschland zu liefern. Die erste Lieferung war begleitet von einer Vielzahl lokaler Spezereien und von Whatsapp Videos über die Zubereitung von Oragnensalat und Bruschetta.
Herstellerportrait
Die Gebrüder lo Cascio bauen im familiären Landwirtschaftlichen Betrieb hauptsächlich “blonde” Orangen der Sorten Spremuta, Tavola und Fioroni und die berühmte Birnenesorte Coscia di Ribera an. Aber auch Zitronen und die im Budismus und im Judentum als rituelle Pflanze bedeutsame Cedro eine Zitronatszitrone mit extrem dicker Schale und wenig Fleisch wird angebaut. Cedros werden für die Herstellung von Limoncello und Citronat genutzt aber schmecken auch hauchdünn geschnitten als Carpaccio mit Büffelmozarella und dem feinen Olivenöl der Brüder Lo Cascio hervorragend. Inmitten der Hügel von Ribeara liegt auch der Olivenhain von Colagero Lo Cascio.
Portrait Produkt
“Dieses fruchtig frische Olivenöl stammt aus dem Olivenhain von Colagero lo Cascio und seinem Bruder.
Der Olivenhain liegt im Quartier „Belmonte“ in der Gemeinde Ribera in der Provinz Agrigento an der Südküste Siziliens und umfasst ca. 9,4 Hektar also ca 90.000 m2 mit ca. 2.000 Bäumen. Die ca. 30 Jahre alten Olivenbäume der Sorte Biancolilla (Weisse Lilie) haben eine ausladende Krone uns sind typisch für das mittlere und westiche Sizilien. Die Früchte haben eine konische ovale Form und sind mit ca. 2,5g/Frucht nicht zu groß, aber auch nicht zu klein für eine gute Ölproduktion. sie haben eine sehr eigenartige Farbe, erbsengrün, ziemlich hell vor dem Beginn der Reifung, dann erst gelb mit rosa Schatten und zuletzt bei voller Reifung rosa-violett.
Die Ernte erfolgt durch manuelles Pflücken „raccattatura“, d. h. das Pflücken der Früchte erfolgt nach spontanen Fall oder durch Schlagen mit manuellen Instrumenten. Die Früchte werden mit Netzen gesammelt.
Die Ausbeute (Ölmenge pro Gewicht der Oliven) ist mit 16-18% ziemlich gering, dadurch ist die Qualität des Öls sehr hoch, hell in der Farbe und von aromatischem Geschmack. Das Öl wird kalt gepresst „a freddo“.
Im Winter werden die Pflanzen mit “”Poltiglia bordolese”” besprüht, einer Mischung auf Kupferbasis, die auch im Bio Landbau eingesetzt wird http://www.bioland.de/im-fokus/artikel/article/kupfer-im-biolandbau.html. Diese Methode ist ziemlich alt und wird seit 2013 im Rahmen einer integrierten Schädlingsbekämpfung eingesetzt.
Die gesamte Produktionsmenge beträgt wetterabhängig zwischen 70 und 140 quintal (1 quintal = 1 Doppelzentner = 100 kg) pro Hektar x ca. 17% Ausbeute also ca. 1.200 – 2.500 Liter / Hektar” oder einfacher 6-12 Liter Olivenöl pro Baum.